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Dr.-Ing. Karl-Friedrich Ziegahn
Programmleitung
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Dr. Joachim Fuchs
Programmbevollmächtigter
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Weitere Informationen

Projekt bioliq®

VERENA-Pilotanlage

Vorankündigung

6. Kolloquium
Sustainable BioEconomy

28./29.11.2012

Forschungsschwerpunkte im Bereich der Biomassenutzung

Pilotanlage bioliq®
Pilotanlage bioliq®
Mikroalgen
Mikroalgen
Pilotanlage VERENA
Pilotanlage VERENA

Das KIT befasst sich mit Forschung und Entwicklung zur Nutzung von Biomasse als chemischem Energieträger in Form gasförmiger oder flüssiger Kraftstoffe sowie chemischer Grundstoffe. Zur Nutzung trockener Biomasse betreibt das KIT die bioliq®-Pilotanlage, in der die Ausgangsstoffe zu einer zähen Flüssigkeit mit 10- 15-fach erhöhter Energiedichte umgesetzt werden, dem sogenannten bioliqSyncrude®. In einem zweiten Schritt wird das BioSyncrude in einem Hochtemperaturvergasungsprozess zu Synthesegas und weiter zu Synthesekraftstoff umgesetzt. Die erste Stufe der bioliq®-Pilotanlage ist abgeschlossen, derzeit wird die zweite Stufe zur Synthesegaserzeugung realisiert. Die letzte Stufe befindet sich im Planungsstadium. Die begleitende Forschung dient der Entwicklung neuer, effizienten Verfahren unter Einbeziehung etwa der Mikroreaktionstechnik und neuen Entwicklungen in der Katalysatorforschung.

Bei der Nutzung nasser Biomasse setzen die Arbeiten am KIT auf die hydrothermalen Vergasung, bei der unter hohem Druck bis zu 300 bar und Temperaturen um 600°C eine Zersetzung in wasserstoffreiches Brenngas erfolgt, das ohne großen Reinigungsaufwand direkt genutzt werden kann. Aufschlussverfahren wie die Elektroporation können dazu dienen, einen größeren Anteil der Biomasse nutzbar zu machen. Für beide Prozessketten – der Nutzung trockener und nasser Biomasse – werden parallel systemanalytische Betrachtungen angestellt, die eine ganzheitliche energetische und ökologische Bewertung einschließen. Die starke Beteiligung der Industrie unterstreicht die hohe Relevanz dieses Arbeitsgebiets als zukunftsorientierte Aufgabe der Energieforschung. 

Austattung und Angebote


Forschungsschwerpunkte im Bereich der Geothermie

Geothermieforschung am KIT
Geothermieforschung am KIT
Fällungsversuch
Fällungsversuch

Das KIT beschäftigt sich mit Forschungs- und Entwicklungsaufgaben zur effizienten Nutzung der Tiefen Geothermie zur Gewinnung von Strom und Wärme. Der Schwerpunkt der am KIT durchgeführten Arbeiten liegt in der Maximierung der Energieausbeute im Kraftwerksprozess. Besonderes Augenmerk liegt auf speziellen Fragestellungen wie Korrosion und das Vermeiden von Ausfällungen. Mit einem Baukasten für geothermische Bohrlochsonden soll eine Entwicklungsplattform entwickelt werden, die es kommerziellen Betreibern und der Wissenschaft erleichtert, für spezielle Fragestellungen rasch und zu überschaubaren Kosten geeignete Messsonden oder Werkzeuge zu entwickeln.

Austattung und Angebote